für unser Hürth
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FreieWähler Hürth e.V.

im Rat der Stadt

Kurt Martmann

Die Freien Wähler fordern die Unterbringung der Gesamtschule im vorhandenen Schulgebäudebestand

 

1.) Die Verwaltung hat noch im Jahr 2013 angegeben, dass im Zeitraum 2008 bis 2020 die Anzahl der sechs bis zehnjährigen Kinder in Hürth um bis zu 17 % dramatisch sinkt. Das bedeutet, wir werden in Zukunft deutlich weniger Hürther Schülerinnen und Schüler zu verzeichnen haben.


2.) Schon durch den Fortfall der Klassen 13 an den Gymnasien (G 8 statt die 9) werden weniger Klassenräume als bisher benötigt. Hinzu kommt der Fortfall der Hauptschule am Schulstandort Sudetenstraße.


3.) Im Falle des Neubaus eines Schulzentrums zur Einrichtung der Gesamtschule werden Klassenräume jahrelang leer stehen, bis die Gesamtschule im Zeitablauf alle Jahrgangsstufen (Klassen 5-13) vollständig aufgenommen hat. Gleichwohl fallen für die noch  nicht benötigten Klassenräume schon enorme Kosten an.


4.) Der Kämmerer der Stadt Hürth und der Landrat des Rhein-Erftkreis warnen unabhängig voneinander vor den möglichen wirtschaftlichen und politischen Folgen einer 40 Millionen € Investition, die uns in ein Haushaltsicherungskonzept führen könnte.


5.) Ob es bei den veranschlagten 40 Millionen € bleibt ist ungewiss, denn Festpreis-Angebote von Generalsunternehmern liegen nicht vor. Die betreuenden Architekten räumen eine „Varianz“ (Abweichung) von 10 % ein sowie die Möglichkeit von  Nachforderungen (Nachträge) des Generalunternehmers nach Vertragsabschluss. Es ist daher zu befürchten, dass der Neubau am Ende deutlich teurer wird, sowie viele andere öffentlichen Bauvorhaben auch.


6.) Schon jetzt sind die städtischen Finanzmittel knapp und es wird zulasten fast aller gesellschaftlichen Gruppen gespart. Weitere Belastungen von rund 2,2 Millionen € jährlich, die durch den Betrieb eines weiteren Schulzentrums entstehen sind der Bevölkerung nicht zu zumuten.


7.) Es muss ernsthaft geprüft werden, ob z. B. der Standort des Albert Schweizer Gymnasiums baulich so weiterzuentwickeln ist, dass dort zwei Schulen sachgerecht untergebracht werden können. Hierzu muss - wie für die Neubauvariante auch -  ein Fachplanungsbüro eingeschaltet werden, das Möglichkeiten aufzeigt und Kosten kalkuliert.


8.) Die unterschiedlichen Angebote beider Gymnasien sollen dabei erhalten bleiben. Synergie-Effekte eines kooperativen Miteinanders der Schulen müssen geprüft und genutzt werden.

 

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